Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile
n. Aristoteles
Osteopathen behandeln keine Krankheiten, sondern suchen Gesundheit
n. A.T. Still (Begründer der Osteopathie)

Herzlich willkommen!

Ich freue mich, dass Sie den Weg auf meine Webseite gefunden haben und hoffe, Sie können sich auf diesen Seiten ein Bild von mir und meiner Arbeit machen.

Nach dem ich mich 1984 als Krankengymnast selbstständig gemacht und im Laufe der letzten 35 Jahre die Praxis OPZ- Koblenz als Mitinhaber aufgebaut und geleitet habe, bin ich seit 2020 als Osteopath und Physiotherapeut in meiner kleinen Einzelpraxis in Melsbach selbstständig tätig.

Die ersten Jahre meines Berufslebens wurden geprägt durch die Arbeit mit Patienten aus dem Bereich Neurologie, Sportmedizin und Orthopädie bis ich im Jahre 1998 zum ersten Mal während einer Hospitation einen Osteopathen, einen meiner späteren Lehrer, Gert Groot Landeweer, bei einer Behandlung beobachten durfte. Ich habe damals nichts von dem verstanden, was ich gesehen hatte, aber ich wusste, dass dies eine Art der Arbeit war, die ich lernen wollte.

Eine Woche später besuchte ich den ersten osteopathischen Kurs. Bis heute ist die Leidenschaft für diese Art der Arbeit nicht nur erhalten geblieben,  sondern sogar gewachsen.

Eine wichtige Erkenntnis entwickelte sich in den folgenden Jahren, nämlich wie wichtig die therapeutische Haltung, die Therapeuten – Patienten – Beziehung und der therapeutische Raum für den Erfolg der Behandlung sind.

Der ruhige, sichere Rahmen, der achtsame Umgang und das empathische und sensible Einfühlen sind ein wesentlicher Aspekt in dem Genesungs –  bzw. Heilungsprozess. Diese Erfahrung durfte ich ganz besonders während meiner Ausbildung „integrative Prozessbegleitung“ (IPB) machen.

Die Selbsterfahrung und zahlreiche Weiterbildungen haben mein Behandlungsspektrum geprägt und mir die Möglichkeit gegeben, Osteopathie auf meine individuelle Art und Weise anzuwenden und zu interpretieren.

Ich freue mich, wenn wir uns bei einer Behandlung kennen lernen.

Osteopathie

Osteopathie ist ein ganzheitliches, manuelles Behandlungsverfahren, bei dem der Osteopath den Patienten mit seinen Händen untersucht und behandelt.

Damit der Körper optimal in der Lage ist zu regulieren, müssen alle Strukturen des Organismus beweglich, komprimier– und dehnbar sowie gut versorgt sein. Die Bewegung bezieht sich dabei auf die Dynamik des gesamten Körper, auf die Eigenbewegung der Gewebe und Körperteile, der Organsysteme und deren Zusammenspiel.

Ist die Versorgung und Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen Funktionsstörungen. Treten mehrere Störungen auf, ist das System irgend wann nicht mehr in der Lage zu kompensieren und es entstehen Krankheiten. Diese Dysfunktionen gilt es aufzuspüren und mit Hilfe der inneren Kräfte und Regulationsmöglichkeiten des Patienten zu behandeln.

Ziel der osteopathischen Behandlung ist die Verbesserung der funktionellen Rahmenbedingungen, damit die inneren Kräfte des Körpers aktiv werden können.

Indikationen: alle funktionellen, chronischen Erkrankungen

Kontraindikationen: akut- und intensivmedizinsche Fälle – alle Fälle, bei denen die inneren Kräfte auch bei optimalen physiologischen Rahmenbedingungen nicht ausreichend sind, z.B: Notfall- und Intensivmedizin oder psychische Krisen.

Kinderosteopathie

Die Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern  und Kindern bedarf einer etwas anderen Herangehensweise wie die von Erwachsenen.

Wir finden hier eine andere Physiologie, eine andere Gewebesprache, die dem sich entwickelnden Menschen eigen ist.

Diese Besonderheit gilt es zu beachten, die Meilensteine der Entwicklung, damit sich der Körper des kleinen Menschen frei entfalten und entwickeln kann.

Schwierige Geburten z.B. mit Saugglocke, ungünstige Geburtslagen o.ä. sind Grund für Anpassungs- und Entwicklungsprobleme, die die Entfaltung des Kindes stören und durch osteopathische Behandlung behoben bzw. verbessert werden können.

Ein günstiger Zeitpunkt für die erste osteopathische Behandlung ist ca. 4 Wochen nach der Geburt, es sei denn, akute Anpassungsprobleme z.B. Stillprobleme, motorische Unruhe oder längere Schreiattacken liegen vor, sodass die Behandlung unmittelbar stattfinden sollte.

CranioSakral Therapie

Die CranioSakral Therapie (CST) ist aus der klassischen Osteopathie entstanden.

Die Prinzipien sind der Osteopathie sehr ähnlich. Allerdings spielt die energetische Arbeit mit sogenannten Energiezysten eine wesentliche Rolle (SEE). Die CST wurde von dem Arzt und Osteopathen John Upledger in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhundert entwickelt. Upleger geht von der Idee aus, dass alle traumatischen Ereignisse, somatisch oder auch emotional, eine geweblichen und energetischen Abdruck (Energiezyste) hinterlassen, der den Körper in seinem Gleichgewicht und damit in seiner Funktion stört.

Ziel der CST ist es, diese traumatische Energie zu mobilisieren und aufzulösen, um den Körper in seiner Entfaltung, Entspannungsfähigkeit und Dynamik zu optimieren.

Indikationen: ähnlich der Osteopahtie, im Besonderen Störungen des Schädels, der Wirbelsäule und des Zentralnervensystems.

Physiotherapie

Physiotherapie ist ein natürliches Heilverfahren, bei dem Funktionsstörungen positiv beeinflusst, Krankheiten geheilt oder diesen vorgebeugt  wird. Dies geschieht zum einen mittels passiver Bewegungen durch den Therapeuten, als auch durch aktive, selbstständige Bewegungen bzw. Bewegungsübungen des Patienten.

Der physiotherapeutische Aspekt innerhalb der osteopathischen Behandlung sind Eigenübungen, die die Wirkung der Osteopathie unterstützen und die Behandlungserfolge stabilisieren.

IPB – Integrative Prozessbegleitung

Integrative Prozessbegleitung ist eine ganzheitliche Methode des Begleitens von Menschen, die nicht-invasiv und respektvoll den inneren selbstorganisierten Entwicklungsprozess des begleiteten Menschen fokussiert und studiert.

Aufbauend auf den Prinzipien der Organizität, d.h. des zielgerichteten organischen systeminhärenten Wachstums- und Entwicklungs-Geschehens, integriert die Integrative Prozessbegleitung Elemente der Prozessarbeit Arnold Mindells, der HAKOMI Arbeit von Ron Kurtz, systemtheoretische Ansätze der modernen Wissenschaften, feldtheoretische Betrachtungsweisen der modernen Biologie und Elemente der Quantenphysik und der Chaosforschung; kurz alle Ansätze der neueren Forschung, die die Natur als lebendes, organisches und sich stetig entwickelndes Geschehen untersucht und anerkennt.

Prozessbegleitung sieht den Menschen als ganzheitliches Wesen und anerkennt die ständige Wechselwirkung von Körper und Psyche. Genau hier finden wir die Schnittstelle zwischen IPB und Osteopathie.

Diese Art des therapeutischen Kontaktes unterstützt die Lösungsprozesse, die durch die osteopathische Körperarbeit eingeleitet werden.

Was erwartet Sie?

Die erste Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und einer ganzkörperlichen Untersuchung. Hierbei geht es um das Aufsuchen von Funktionsstörungen in den unterschiedlichen Systemen Bewegungsapparat, Organsystem, Nerven – bzw. craniosakrales System.

Danach wird gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt, der bei allen folgenden Behandlungen überprüft und aktualisiert wird. Die Behandlungen dauern in der Regel je nach Reaktionslage und Situation des Patienten 40-50 Minuten.

Was kostet eine Behandlung?

Der Preis einer Behandlung liegt bei 70-85€ – einige Krankenkassen bezuschussen die Osteopathie mit ca. 40€ / Behandlung, wenn eine ärztliche Empfehlung vorliegt.

Für Selbstzahler oder Privatpatienten wird eine Heilpraktikerrechnung erstellt.

Praxis für ganzheitliche Therapie

Ingo Pees

Osteopath moT • CranioSakral Therapeut • Heilpraktiker / PT

Gartenstrasse 28
D-56581 Melsbach

+49 151 117 268 10

Ich freue mich auf Ihre Nachricht
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